Steinaufbauten im Aquarium

Steinaufbauten im Aquarium

Ein Aquarium ist ein großer Spaß und die Beliebtheit nimmt immer weiter zu. Hierbei kann man einfach entspannt seine Aquariumfische beobachten und ihnen einen schönen Lebensraum bieten. Selbstverständlich gibt es heute schon zahlreiche Möglichkeiten sein Aquarium zu gestalten. Hierbei sollte man vor allem auf die Fischarten achten und was sie bevorzugen. Möchte man zuerst das Aquarium gestalten und sich dann für die Fischarten entscheiden, dann kann man natürlich machen, was man möchte.

Die richtige Unterlage

In den letzten Jahren wurden gerade Steinbauten sehr beliebt. Diese sorgen für einen natürlichen Look und bieten vielen Fischen auch geeignete Rückzugsorte. Hierbei kann man sich zwischen zahlreichen unterschiedlichen Steinbauten entscheiden. Doch bevor man Stein auf Stein setzt, sollte man für eine geeignete Unterlage sorgen. Ein Aquarium ist nicht gerade leicht. Gerade die großen Aquarien können mehrere Hundert Kilogramm wiegen. Zusätzliche Steine sorgen damit auch für zusätzliches Gewicht. Damit das Glas nicht von dem Steingewicht beschädigt wird, sollte man eine Unterlage verwenden. Diese kann man dann geschickt unter Sand oder kleinen Steinen verschwinden lassen. Zusätzlich sorgt sie auch noch für den Halt der untersten Steine. Besonders praktisch sind Styropor oder Styrodur. Diese können ohne Bedenken ins Becken gelegt werden. Auch Plexistreifen oder Rasterplatten sind eine gute Alternative. Hierbei haben Rasterplatte und Acryl den Vorteil, dass sie keinen eigenen Auftrieb besitzen. Jedoch sind sie in der Anschaffung wesentlich teurer.

Welche Steine wählt man?

Hat man erst mal die Unterlage befestigt, natürlich im trockenen Aquarium, dann kann man sich auch zum Steinaufbau machen. Aquariumfische werden diesen lieben und gerade große Steine sind eine wahre Pracht. Auch bieten sich hier immer wieder hervorragende Versteckmöglichkeiten für Jungfische. Man kann diese im Zoofachhandel kaufen. Möchte man etwas Geld sparen, dann sollte man die Natur nach schönen Steinen durchforsten. Bevor man diese aber in das Aquarium legt, müssen sie ordentlich gereinigt und gesäubert werden. Ansonsten können sie den Fischen später schaden. Ebenso könnten sich Bakterien im Wasser niederlassen, welche zu erhöhter Algenbildung und Ähnliches führen könnte. In der Regel kann man sich zwischen rundlichen und flachen Steinen entscheiden. Auch die sogenannten „Schwämme“ sind sehr beliebt und bieten Anemonen ein Zuhause. Möchte man also ein Meerwasserbecken für exotische Fische, dann sind Schwammsteine die richtige Wahl. Sie haben lauter kleine Löcher, die für Fische und andere Lebewesen wichtig sind. Die flachen Steine sollte man am besten mit eckigen oder runden Steinen kombinieren. Insofern können Schichten aufgebaut werden, welche Fischen gut gefallen werden. Vor allem sollte man darauf achten das die Steine nicht kalkhaltig sind, das diese den Kalk sonst an das Aquariumwasser abgeben und die Härte des Wassers ansteigt.

Testen kann man die Kalkhaltigkeit der Steine am besten mit Essigessenz. Einfach ein paar Tropfen auf den Stein geben. Sollte es dann anfangen leicht zu schäumen kann man davon ausgehen das der Stein kalkhaltig ist, da der Kalk vom Essig gelöst wird.

Der Aufbau der Aquariumsteine

Beim Steinaufbau kann man sich für die gesamte Rückwand oder nur einen bestimmten Bereich entscheiden. Der eigentliche Aufbau sollte immer nach dem Pyramidensystem durchgeführt werden. Das bedeutet, der Steinaufbau sollte von unten nach oben immer dünner werden. Insofern kommen nach unten die größten und massivsten Steine. Daraufhin folgen kleiner Steine bis zur Spitze. Natürlich können gerade viele kleine Steine eine wackelige Konstruktion bieten. Deswegen sollte man sie richtig befestigen. Sollten sie an die Scheibe angelehnt werden, dann hier wieder mit einer Schutzschicht arbeiten. Ansonsten kann man die diversen Steine auch mit passenden Kleber oder Aquariensilikon zusammenhalten. Bei der Wahl des Klebers auf umweltfreundliche und wasserfeste Eigenschaften achten. Entscheidet man sich nur für wenige Steinschichten, dann ist das Zusammenkleben oftmals nicht notwendig. Die Steine werden sich durch ihr eigenes Gewicht halten. Man kann auch den Sandboden für die Stabilisation verwenden. Hierbei gerade die untersten Steine fest in den Sand drücken, damit sie nicht mehr verrutschen. Beim Einfüllen des Wassers darauf achten, dass der Sand nicht aufgewirbelt wird. Man sollte auch nicht direkt auf den Steinen das Wasser einfüllen. Der Druck könnte zu Verschiebungen führen.

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